Hospitieren im Beruf

Bei einer Hospitation begleiten Sie für kurze Zeit den Arbeitsalltag eines Betriebs: Sie schauen zu, statt mitzuarbeiten – und lernen so Beruf und Arbeitgeber kennen.

Was möchten Sie tun?

  1. Eine Hospitation anfragen

    Wen Sie fragen, was hineingehört – mit Vorlage.

  2. Den Hospitationstag vorbereiten

    Ablauf, gute Fragen, Checkliste zum Ausdrucken.

  3. Hospitation oder Probearbeit?

    Auch Praktikum und Schnuppertag im Vergleich.

  4. Rechtliche Fragen klären

    Bezahlung, Versicherung, Arbeitslosengeld.

  5. Eine Hospitation anbieten

    Für Betriebe: fair und rechtlich sauber planen.

Die wichtigste Regel

Eine Hospitation bleibt eine Hospitation, solange Sie zuschauen und Fragen stellen. Sollen Sie mitarbeiten, kann daraus rechtlich etwas anderes werden – mit Folgen für Bezahlung und Versicherung.

Ob ein Arbeitsverhältnis vorliegt, richtet sich nach der tatsächlichen Durchführung – nicht danach, wie der Termin genannt wird. (§ 611a BGB (externe Seite))

Hospitation, Probearbeit oder Praktikum unterscheiden

Wann Menschen hospitieren

  • Vor einer Bewerbung oder Zusage: Sie wollen sehen, ob Team und Arbeit zu Ihnen passen. Manche Betriebe laden nach dem Vorstellungsgespräch selbst dazu ein. (Karrierebibel (externe Seite))
  • Bei der Berufsorientierung oder einem Quereinstieg: Sie möchten einen Beruf im Alltag erleben, bevor Sie sich festlegen. (Karrierebibel (externe Seite))
  • Im eigenen Unternehmen: Sie begleiten Kolleginnen und Kollegen in einem anderen Bereich, oft „Job Shadowing“ genannt. (Factorial (externe Seite))
  • Als arbeitsuchend gemeldete Person: Für diesen Fall gibt es mit der Maßnahme beim Arbeitgeber einen eigenen, genehmigungspflichtigen Weg. (Arbeitsagentur (externe Seite))